Nic poet

 Arbeit als freie Autorin

 

           

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die Welt beäugen,

  um über sie zu schreiben
 

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 Ich beäuge die Welt und schreibe pb

ICH BEÄUGE DIE WELT UND SCHREIBE ÜBER SIE,

UND SCHREIBE ÜBER SIE, UM SIE GENAUER IN AUGENSCHEIN ZU NEHMEN.

 

Auf meinen nachdrücklichen Wunsch hin, schenkten mir meine Eltern, als ich 8 Jahre alt war, meine erste Schreibmaschine. Anfangs rutschten die kleinen Finger noch in die Zwischenräume der Tasten, mit der Zeit bekamen die Finger die richtige Größe, und das Schreiben ging ohne Blessuren vonstatten.

Seitdem vergeht kein Tag, an dem ich nicht getippt habe. Wenn es gut läuft, ist Tippen wie Musizieren; Schreibmaschine und Computer werden zu (m)einem Instrument. Schreiben ist dann wie Komponieren; manchmal auch wie Stricken oder das Weben eines Teppichs. 

Ich glaube inständig an Heinrich Kleists Diktum von der "allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden [und Schreiben]" (1805/1878). 

 

Es gibt viel zu entdecken. Und "warum" bleibt doch stets unbeantwortet, oder?